
erfährst Du durch den Widerhall,
den es erweckt.
Marie von Ebner-Eschenbach
Erfolgsfaktoren
Unternehmenskommunikation ...
... beginnt mit der Zielgruppe: Unternehmen agieren nicht nur auf ihren Märkten, sondern immer auch in gesellschaftlichen Zusammenhängen. In der Mediengesellschaft prägt vor allem die veröffentlichte Meinung das Image - nicht die Erfahrung des Einzelnen. Entsprechend sollte sich Unternehmenskommunikation nicht nur an Kunden und Medien richten, sondern an alle Multiplikatoren und Gruppen, die in einer Beziehung zum Unternehmen stehen - Mitarbeiter, Aktionäre, Politiker, Verbände und Organisationen. Jede Zielgruppe benötigt ihre eigene Ansprache. Kommunikation ist wichtig - entscheidend ist das Echo.
... ist Chefsache: In einer Welt der Massenkommunikation und Informationsfülle wünschen sich Menschen mehr denn je Klarheit und Orientierung. Die Medien erfüllen diesen Wunsch, sie simplifizieren und personifizieren. Darauf muss Unternehmenskommunikation vorbereitet sein. Sie funktioniert deutlich zielführender, wenn sich der Unternehmenschef direkt in die Kommunikation einbinden lässt und den wichtigen Botschaften Stimme und Gesicht gibt. Eine enge Anbindung der Kommunikatoren an die Geschäftsleitung sorgt dafür, dass die Außendarstellung auf den Geschäftserfolg einzahlt.
... folgt Unternehmensstrategie: Jede Unternehmenskommunikation kann nur so gut sein wie die Unternehmensstrategie, in die sie eingebettet ist. Das Management muss die Ziele vorgeben, damit die Kommunikatoren Zielbilder entwerfen und diese auf ihren Kanälen in der Wahrnehmung der Kunden, Mitarbeitern oder Aktionäre verankern können. Unternehmenskommunikation folgt Unternehmensstrategie.
... benötigt Adlerblick: Unternehmenskommunikation ist dann erfolgreich, wenn sie die berechtigte Erwartung der anvisierten Zielgruppe erfüllt. Eine zentrale Erwartungshaltung der Öffentlichkeit ist beispielsweise, dass Unternehmer ein hohes Maß an sozialer Verantwortung beweisen. Geschäftlich zielführende Entscheidungen können in bestimmten Zusammenhängen falsche politische Signale senden und negativ wirken. Hauptaufgabe von Kommunikationsverantwortlichen ist es, laufend abzuschätzen, wann und wie Unternehmensentscheidungen angemessen zu kommunizieren sind.
... braucht Kontinuität: Wer jemanden an sich binden will, muss ihn ständig aufs Neue gewinnen. Nur systematische und kontinuierliche Kommunikation bringt die Chance, den eigenen Sympathiewert zu steigern und letztlich den Unternehmenswert zu erhöhen. Das gilt in guten wie in schlechten Zeiten.
... spricht mit einer Stimme: Ein einheitliches Leitbild sowie klare Kernbotschaften sind die Voraussetzung jeder Strategie. Dann ist es die Kunst, die Instrumente der Unternehmenskommunikation - von der Medienarbeit bis zur Mitarbeiterinformation - so aufeinander abzustimmen, dass sie auf jedem Kanal den richtigen Ton treffen. Kurz: Viele Wege, eine Stimme.
... schafft Vertrauen durch Glaubwürdigkeit: Elementar ist, das Vertrauen am Markt dauerhaft zu stärken und dazu beizutragen, dass der Vertrieb unterstützt sowie eine optimale Finanzierung des Unternehmens gefördert wird. Voraussetzung dafür ist ein transparenter, kontinuierlicher und glaubwürdiger Dialog mit allen relevanten Zielgruppen - Kunden, Mitarbeitern, Groß- und Kleininvestoren, Politikern, Analysten, Journalisten, Rating-Agenturen, Aktionärsschützern.